snap install google-play-music-desktop-player
Kurztipp: cron für bestimmten Benutzer deaktivieren
Um für bestimmte Benutzer die Möglichkeit zu deaktivieren cronjobs einzurichten, reicht es die userid in die Datei /etc/cron.deny einzutragen.
$ cat /etc/cron.deny
thomas
Wenn der jeweilige Benutzer nun einen cronjob anlegen will, sieht er ungefähr folgendes:
$ crontab -e
You (thomas) are not allowed to use this program (crontab)
Sinn macht das besonders für z.B. www-data unter Debian/Ubuntu, falls der Eintrag dort noch nicht vorhanden ist.
Kurztipp: MySQL 5.7 ibtmp1 beschränken
Um das Anwachsen der ibtmp1 Datei in MySQL 5.7 zu beschränken reicht der Eintrag
innodb_temp_data_file_path = ibtmp1:12M:autoextend:max:5G
in der mysqld.cnf. Hintergrund warum es diese Änderung ab 5.7 gibt findet man unter https://dev.mysql.com/doc/refman/5.7/en/innodb-temporary-tablespace.html
Kurztipp: KVM reload vm.xml
Hat man bei KVM in der Konfigurationsdatei der VM etwas geändert, kann man entweder den libvirtd Service neu starten, rebooten oder einfach
virsh define vm.xml
ausführen.
Kurztipp: Von MBR zu GPT wechseln
Hat man noch ein device welches mit MBR partitioniert ist, bemerkt aber nun, dass es auf dem Device noch 6 TB freien Speicher gibt, man diesen aber nicht einfach partitionieren kann, da MBR an seine Grenzen kommt, sollte man zu GPT wechseln.
z. B. so:
gdisk /dev/sdb
und w drücken. Dabei ist sdb ein reines Data Device von dem nicht gebootet wird. Bei Bootdevicen sind noch ein paar andere Schritte nötig (google).
Die Daten auf dem Device sollten natürlich gesichert sein….vielleicht ist man ja die Ausnahme.
Kurztipp: Underscores im Domainnamen
Nutzt man Domains mit underscores im Domainnamen z. B. donnerstag_gelb.de kann man mit neueren Apache Versionen (z. B. 2.4.29) Probleme bekommen. Dieser akzeptiert aus Gründen der Sicherheit solche nicht mehr. Hat man aber keine Möglichkeit den DNS und Servernamen zu ändern kann man die Option
HttpProtocolOptions unsafe
in die apache.conf oder im virtualhost setzen. Danach werden underscores wieder akzeptiert. Ob sinnvoll oder nicht entscheide jeder für sich selbst.
Wie ist meine IP?
Eine der häufigsten Fragen des Lebens.
Ich nutze seit Ewigkeiten https://heise.de/ip
Damit geht es aber auch via shell:
$ curl http://ifconfig.co
$ http -b http://ifconfig.co
$ wget -qO http://ifconfig.co
$ fetch -qo https://ifconfig.co
Da gibt es sicherlich noch 1-2 andere Möglichkeiten.
via Herrn Grube
Link:
p.s. das lässt such auch relativ leicht selbst hosten.
Kurztipp: Pacemaker nach Update auf Ubuntu 16.04
Da sich bei Ubuntu 16.04 auch die Namen der NICs ändern (z.B. von eth0 zu ens192) muss man auch die Konfiguration der Ressourcen anpassen. Das kann man sicherlich innerhalb der Konfiguration via crm anpassen, aber löschen der Ressource und neu anlegen geht natürlich auch. Was dann in etwa so ausieht:
crm resource stop FAILOVER-ADDR crm configure delete FAILOVER-ADDR crm configure primitive FAILOVER-ADDR ocf:heartbeat:IPaddr2 params ip="1.2.3.4" nic="ens192" op monitor interval="10s" meta is-managed="true"
Kurztipp: calibre-web zur ebook Verwaltung
Calibre-web ist eine Software um seine Ebooks via Webinterface zu verwalten. Als Grundlage dient dabei die bereits vorhandene Calibre Datenbank. Vor einiger Zeit hatte ich kurz etwas zu bicbucstriim und cops geschrieben. Wobei beide Projekte gut sind aber noch viel Luft nach oben lassen. Ein fehlendes Feature ist z. B. das Erstellen von eigenen Buchsammlungen, was beide Projekte nicht können. Bei calibre-web können Benutzer solche Buchsammlungen anlegen und verwalten. Zu dem hat man auch die Möglichkeit Metadaten im Webinterface zu verändern. Es empfiehlt sich calibre-web hinter einem reverse proxy wie nginx oder Apache laufen zu lassen, Beispiele dazu finden sich auf der Projektseite. Die Suche und generelle Performance ist bei cops deutlich besser, aber die Sache mit den eigenen Buchsammlungen ist ein fast unschlagbarer Pluspunkt für calibre-web. Man kann natürlich auch problemlos cops, calibre-web und bicbucstriim parallel laufen lassen.
Mirko Lindner hat zu calibre-web einen guten Artikel auf pro-linux geschrieben.
Munin mysql innodb rot
Nur ein kleiner Hinweis für mich
/etc/munin/plugin-conf.d/mysql_innodb
[mysql_innodb]
env.warning 0
env.critical 0
Kurztipp: MySQL 5.7 Ubuntu 16.04 und max connections werden nicht übernommen
Steht im error.log von MySQL 5.7 etwas in der Art wie:
2018-02-02T13:30:24.539046Z 0 [Warning] Changed limits: max_open_files: 1024 (requested 5000) 2018-02-02T13:30:24.539087Z 0 [Warning] Changed limits: max_connections: 214 (requested 800) 2018-02-02T13:30:24.539091Z 0 [Warning] Changed limits: table_open_cache: 400 (requested 1024)
auch diverse Einträge mit „Too many open files“ sind ein Hinweis,
hilft (vielleicht) folgendes
systemctl edit mysql
eintragen:
[Service]
LimitNOFILE=8000
Dadurch wurde nun die Datei /etc/systemd/system/mysql.service.d/override.conf angelegt
systemctl daemon-reload systemctl restart mysql
Nun sollten die Werte aus der mysqld.conf übernommen werden.
Eventuell nochmal mit
mysql> show variables like '%connections%';
usw. prüfen.
Warum weshalb wieso findet man unter:
https://dev.mysql.com/doc/refman/5.7/en/using-systemd.html
https://stackoverflow.com/questions/39976756/the-max-connections-in-mysql-5-7
Kurztipp: Nginx Reverse Proxy – Cache für Apache deaktivieren
Der Reverse Proxy (Nginx) cached eine ganze Menge. Ein bestimmter Vhost (Apache) soll aber kein Caching machen. Einfach in die jeweilige .htaccess folgendes eintragen:
Header set Cache-Control "no-cache"
Nun wird für den Auftritt kein Caching mehr genutzt. Einfach mal mit einer Bilddatei testen.
Das wurde nur mal kurz getestet, eventuell ist das noch ausbaufähig.
Hinweis: Kernel Panic – Debian 8.10 und Kernelupdate
Wer wie ich Hardware (VMs sind je nach Konfiguration auch betroffen, siehe Link) mit mehreren Sockets benutzt wird eventuell in diesen Bug gelaufen sein:
https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=883938
Im Bugreport stehen ein paar Workarounds (Kernelparam: maxcpus=1, nosmp oder numa=off), damit die Maschine wenigstens wieder bootet. Falls noch nicht geupdatet wurde am besten den momentanen Kernel pinnen oder einfach auf ein Update warten.
Apache mit unterschiedlichen Benutzerrechten
Bei Debian Derivaten läuft der Apache in der Regel mit www-data Benutzerrechten. Will man aber, dass der Apache unter verschiedenen Benutzern läuft wird es schon schwieriger. Da gibt es Lösungen wie zum Beispiel mod_fcgid, PHP-FPM oder mpm-itk. Besonders das itk Modul fand ich im Vergleich zu PHP-FPM, sehr einfach zu konfigurieren. Getestet mit Debian 8 und Ubuntu 14.04.
Ein kleiness Beispiel:
apt-get install libapache2-mpm-itk
und in der jeweiligen Vhost Konfiguration trägt man folgendes ein:
<IfModule mpm_itk_module> AssignUserId henry www-data </IfModule>
Wobei henry der Benutzer und www-data die Gruppe ist.
Will man testen ob alles funktioniert, kann man einfach folgendes Skript ausprobieren:
<?php $processUser = posix_getpwuid(posix_geteuid()); print $processUser['name']; ?>
Da sollte dann bei meinem Beispiel „henry“ angezeigt werden. Ansonsten einfach mal eine Datei via Webinterface hochladen und schauen wem Sie gehört.
Wichtig dabei ist, dass die jeweiligen Benutzer und Gruppen existieren müssen. Existiert z .B. kein henry oder keine Gruppe www-data, startet auch der Apache nicht. Bedeutet auch, falls man mit einer LDAP Benutzerverwaltung arbeitet und der LDAP läuft nicht stabil, sollte man die Benutzer aus dem LDAP auf den jeweiligen Webserver syncen. Auf der MPM ITK Seite findet man noch diverse andere Parameter wie z.B. MaxClientsVHost, AssignUserIDExpr, LimitUIDRange usw.
Die Anpassungen am System sind minimal, daher kann man das ITK Modul ohne großen Aufwand testen. Hat man sehr viele Vhost und arbeitet nicht mit Puppet&Co kann man auch mit Apache Macros arbeiten, dann würde der Eintrag in etwa so aussehen:
in der vhost.conf:
Use itkmodul henry www-data
in der jeweiligen macro.conf
<Macro itkmodul $username $group> <IfModule mpm_itk_module> AssignUserID $username $group </IfModule> </Macro>
Inwieweit das ITK Modul zusätzliche Sicherheitsprobleme mit sich bringen kann, hängt vom jeweiligen System ab und wie es konfiguriert ist. Da kann man sicherlich schnell etwas konstruieren.
Update: Anscheinend funktioniert das Modul nur für userids < 65535. (link). Eventuell besteht das Problem bei Ubuntu 16.04 nicht mehr (Test folgt).
Kurztipp: Tab Completion funktioniert nicht bei vnc+xfce
Ich nutze aus diversen Gründen ab und an XFCE in einer VNC Session unter Debian 8. Dabei fehlte mir aber die Tab Completion, was extrem nervig sein kann. Die Lösung für mein Problem war:
in der
~/.config/xfce4/xfconf/xfce-perchannel-xml/xfce4-keyboard-shortcuts.xml
folgendes editieren
<property name="<Super>Tab" type="string" value="switch_window_key"/>
wird zu
<property name="<Super>Tab" type="empty"/>
danach die VNC Session killen und neu starten.
Kein häufiges Problem nehme ich mal an ;-).
