Kurztipp: Raspbmc und ssh über WAN

Will man von außerhalb des lokalen Netzwerks auf den Raspberry Pi zugreifen, muss man die lokale Firewall von raspbmc etwas anpassen. Zu finden sind die Einstellungen unter /etc/network/if-up.d/secure-rmc

$ tail -n 7  /etc/network/if-up.d/secure-rmc
logger -t iptables "Configuring ip tables for interface $IFACE"
if [ "$IFACE" != "lo" ]; then
NETMASK=$(get_subnet $IFACE)
iptables -A INPUT -s $NETMASK -i $IFACE -j ACCEPT
iptables -A INPUT -i $IFACE -j DROP
fi

Das kann man dann nach eigenen Wünschen anpassen. Also z.B. ein

$ iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -j ACCEPT 

vor der DROP Regel. Warum droppen eigentlich immer alle Leute!? Ich finde ein REJECT ist viel schicker und sinniger als so ein dämliches DROP ;-) .

Am besten vorher mal ein

$ iptables -I INPUT -p tcp --dport 22 -j ACCEPT

eingeben um zu testen ob Portforwarding vom Router usw. überhaupt richtig eingetragen ist und funktioniert. Und nun das wichtigste:
ÄNDERT das Default Passwort

Natürlich kann man die Regeln dementsprechend anpassen und nur bestimmten IPs Zugriff erlauben, iptables ist bekannterweise ein weites Feld.

p.s. raspbmc gefällt mir um einiges besser als openelec

update: Nun kann man auch die Firewall direkt via raspbmc addon im xbmc deaktivieren.

16. February 2013
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Comments (2)

  1. DROP braucht weniger Ressourcen als REJECT beim eignen Host aber mehr beim anderen Host wegen des Wartens auf Timeout.

  2. Eine DOS auf iptables REJECT müsste man mal testen. Ich glaube nicht das es da Auffälligkeiten bei dem Host gegenüber DROP gibt.

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